Das letzte Dorf Hamburgs: Sülldorf
Sülldorf ist gut und gerne das letzte wirklich Dorf Hamburgs, das die großen Wellen der Suburbanisierung der letzten Jahrzehnte mehr oder minder überstanden hat.
Wer einmal die Schranken am Sülldorfer Kirchenweg überquert hat, findet sich im dörflichsten Teil des 1256 erstmals erwähnten Ortes wieder. Die Siedlungsgeschichte ist jedoch deutlich älter. Es gibt einige Hügelgräber sowie einen Urnenfriedhof. Die Bauernhöfe sind prägend für diesen Teil Sülldorfs. Auch für "Städter" gibt es einige Ziele im Dorf: So gibt es Reiterhöfe und beim Bauern Timmermann einen Bio-Laden, der seinesgleichen im Hamburger Westen sucht.
Heute gibt es in Sülldorf, das durch die Bundesstraße B431 in der Mitte geteilt wird, rund 9.000 Einwohner. Dabei ist Sülldorf in den vergangenen Jahren gewachsen. Die neuen Siedlungen am Op´n Hainholt und Kamerstücken sowie östlich der Kiesgrube haben zahlreiche junge Familien in Hamburg gehalten.
In Sülldorf herrscht eine großes Gemeinschaftsgefühl. Jedes Jahr erneut erkennbar unter anderem bei Veranstaltungen wie dem Erntedankumzug, dem Feuerwehrfest oder dem Laternenumzug der Sülldorfer Vereine und Institutionen.
Mehr Informationen über Sülldorf finden Sie u.a. auf www.Suelldorf.de
