Das Heidedorf Rissen
Auf nun mehr als 750 Jahre kann das kleine, beschauliche Heidedorf Rissen zurückblicken. Der westlichste Hamburger Stadtteil liegt westlich von Blankenese und Sülldorf sowie östlich des schleswig-holsteinischen Wedels, direkt an der Elbe.
Rissen ist vielfältig. Die Landschaftstypen reichen von Sandstrand, über eine Heidelandschaft bis hin zu Wald- und Moorgebieten. Mit dem Klövensteen und der Wittenbergener Heide hat Rissen zwei über seine Grenzen hinaus bekannte Naherholungsgebiete.
Die Rissener Bevölkerung ist bunt. Auf der einen Seite findet der Besucher einen sehr hohen Anteil an älteren Menschen, gleichzeitig ist Rissen auch attraktiv für junge Familien, die nicht ganz aus Hamburg hinaus wollen.
Mit dem Rissener Einkaufszentrum, das seine Kunden gerne "Das Dorf" nennen, verfügen die rund fünfzehntausend Risserinnen und Rissener ein attraktives und zentrales Stadtteilzentrum mit rund einhundert Einzelhändlern.
Zwar ist nicht mehr viel vom alten "Dorf" zu sehen, doch so gibt es das eine oder andere Überbleibsel des historischen Dorfkerns. Herausragende Beispiele sind die Reetdachhäuser der HypoVereinsbank, dem Raalandshof oder Foto-Kienast. Auch die alte "Fischkate" ist rundum erneuert weiterhin ein Kleinod des Rissener Dorfes.
Die Rissener Bauern, heute gerne "Landwirte" genannt, sind längt nicht mehr im Dorf. Sie haben ihre Höfe im Norden in der Rissener und Sülldorfer-Feldmark oder im Klövensteen.
Unangefochten ist das Rissener Wahrzeichen: Der Leuchtturm von Wittenbergen. Das über einhundert Jahre Leuchtfeuer ist noch heute im Betrieb und ist das unverkennbare Markenzeichen von Rissen.
Mehr Infos über das Dorf Rissen bietet der Bürgerverein: www.BV-Rissen.de Zum Seitenanfang
