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31.07.2009

"Global braucht lokal" - SPD Altona stellt Konzept der Stadtteilpartei vor

Quelle: spdfraktionaltona.de

Altonas Sozialdemokraten wollen neue Wege gehen, um wieder mehrheitsfähig zu werden. Der Kreisvorstand der SPD Altona verabschiedete ein achtseitiges Konzept unter dem Titel "Global braucht lokal". Eingeflossen sind nicht nur vielfache praktische Erfahrungen, sondern auch Erkenntnisse aus dem Besuch zahlreicher Kongresse (Bertelsmann Kommunalkongress, Demo- Kongress etc.).

Gespräche mit Fachleuten aus anderen Kommunen und von Universitäten haben die Ideen reifen lassen. In Gesprächen und auf Veranstaltungen hat die Kreisvorsitzende Melanie Schlotzhauer bereits für ihr Konzept geworben, es wurde durchweg positiv aufgenommen.

Melanie Schlotzhauer:
"Bürgerinnen und Bürger können zu Recht mehr von der SPD erwarten als parteipolitisches Klein-Klein. Wir müssen die realen Probleme der Bürgerinnen und Bürger lösen helfen. Dies fängt im direkten Wohnumfeld an. Für  mich heißt das, dass wir zu den Leuten gehen müssen.

Werbeplakate und bunte Flyer reichen heute nicht mehr aus. Wir müssen den Menschen  zuhören und unsere Politik erklären. Mit unserem Konzept soll ein Impuls an die Hamburger SPD ausgehen. Mein Ziel ist, dass die Hamburger SPD das Jahr 2010 nutzt und zur Stadteilpartei wird."

Der Bürgerschaftswahlkampf 2008 markierte aus Sicht der Altonaer SPD den Anfang einer interessanten und spannenden Entwicklung. Beim Werben um politische Mandate setzten alle Parteien auf eine stärkere Personalisierung.

Heute zeige sich, so die SPD, dass diese Entwicklung auch ein Beginn für eine andere Art der Politik war, denn lokale Themen gewönnen auf allen politischen Ebenen zunehmend an Bedeutung. 

Schlotzhauer weiter:
"Die Hamburger SPD darf  ihre Augen nicht davor verschließen, dass viele Bürger das Vertrauen in die großen Parteien, auch in die SPD, verloren haben. Um den verlorenen Boden wieder wett zu machen, arbeitet die SPD Altona bereits seit einem Jahr unter dem Titel "Wir sind die Stadtteilpartei" an einer Neuausrichtung ihrer Arbeit."

Besonders hob Melanie Schlotzhauer die Besuchskampagne der Kreisvorstandes hervor: "Wir haben uns vorgenommen, den Kontakt zu den Initiativen, Multiplikatoren in den Mittelpunkt unserer Arbeit zu stellen. Deshalb besuchen Mitglieder in unterschiedlichen Funktionen zurzeit ausgewählte Initiativen, Bürgerinnen und Bürger. Dies wird sehr positiv aufgenommen."

Positionspapier zum Download (5 MB!)

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