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10.07.2008

Tempo 30 in der Bernadottestraße gescheitert – Anwohner enttäuscht, SPD schüttelt den Kopf

Im Verkehrsausschuss der Bezirksversammlung hat am vergangenen Montag nach mehrmaliger Beratung die Schwarz-Grüne Koalition den Wunsch der Anlieger und Schulen an der Bernadottestraße nach Tempo 30 abgelehnt. Die engagierten Bürger haben zahlreiche Argumente gesammelt und diese vorgebracht. Genützt hat es nichts.

Anlass für den Wunsch ist die mehrmals wechselnde Geschwindigkeitsbegrenzung. Zwei von drei Abschnitten sind mit Tempo 30 begrenzt, lediglich zwischen Liebermannstraße und Hohenzollernring ist Tempo 50. Genau dort liegen fast unmittelbar angrenzend zwei Schulen und soziale Einrichtungen.

„Die Forderung nach Tempo 30 in der Bernadottestraße ist nicht neu. Es fehlen bereits heute Mittelstreifen und Abstandsflächen zu den Querparkplätzen – ein Indiz für eine Wohnstraße. Mit relativ kostengünstigen Maßnahmen könnte die Straßenfläche wie in der Liebermannstraße verschmälert werden“, sagt Henrik Strate, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.
Und weiter: „Die Begründung, für die PVG entstünden höhere Kosten durch längere Fahrzeiten, zieht nicht. Im schwarz-grünen Koalitionsvertrag wird eine höhere Taktung der Linie 115 sowieso gefordert. Außerdem fährt der Bus dort ohnehin nie volle 50 km/h aus. Für uns ist die Sicherheit der Schulkinder wichtiger als 2 Minuten mehr Fahrzeit für einen Bus.“

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