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11.12.2007

SPD diskutiert Stadtentwicklungspolitik

Quelle: Henrik Strate Von Mietenentwicklung und Leuchtturmprojekte über Bahnhofsentwicklung in Altona bis hin zu konkreten Bebauungsplänen in Rissen und Blankenese - die Themenpalette bei der Veranstaltung "Gute Stadtentwicklung für Hamburg und Altona" war breit gehalten.

Jan Quast, stadtentwicklungspolitischer Sprecher in der Hamburgischen Bürgerschaft, sprach u.a. über steigende Mieten. Auch die mangelnde Zufriedenheit der Hamburger mit ihren Wohnungen war ein Thema. Jüngst hat das Hamburger Abendblatt eine Befragung der EU-Kommission veröffentlicht, bei der Hamburg in puncto Zufriedenheit der Bewohner auf Platz 36 landete. Besonders kritisch wurde auch der Fußweg zur Elbphilharminie gesehen, der ca. 10.000 EUR pro Quadratmeter kosten soll.
Die Schaffung einer "Stadtwerkstatt" zur Beteiligung der Hamburgerinnen und Hamburger bei wichtigen Themen der Stadtentwicklung war ein Vorschlag von Jan Quast, um den Beteiligungsfrust der Menschen in der Stadt mit geeigneten Maßnahmen entgegen zu kommen.

Quelle: Henrik Strate Thomas Adrian ging als SPD-Fraktionsvorsitzender im Bezirk vor allem auf die großen Altonaer Themen ein, u.a. den Altonaer Fernbahnhof sowie das Konversionsareal und die Deckel-Bebauung. Auch die Missachtung des Bürgerwillens beim Bismarckbad wurde thematisiert.

Quelle: Henrik Strate Henrik Strate stellte die Grundzüge des Bebauungsplans Rissen 45 vor und nannte die Knackpunkte. Insbesondere die Verkehrserschließung für den Baustellenverkehr und für die Nutzer der später rund 130 Wohneinheiten ist ein Problem. Eigentlich wird seit Jahren eine neue Brücke über die S-Bahn-Strecke als Verlängerung des Sülldorfer Brooksweges gefordert. Da diese vermutlich bis zum Baubeginn eher nicht stehen wird, soll der Baustellenverkehr über die Straße Sieversstücken abgewickelt werden. Weiteres Thema war auch die Entwicklung eines Regionalen Entwicklungskonzeptes für den Bezirk, um Fehlplanungen etwa bei der Standortfrage im Bereich des großflächigen Einzelhandels zu verhindern.

Quelle: Henrik Strate Über die Bahnhofsbebauung in Blankenese und die besonderen Verkehrsprobleme sprache Astrid Juster. Gerade die bürgerfern und ignorant erstellten Verkehrsplanungen im Blankeneser Zentrum wurden von der Bevölkerung zu Recht kritisiert.

Antje Mohr ist Kandidatin für die Belange der Seniorinnen und Senioren. Sie forderte einen Generationenbeauftragten und eine stärkere Beachtung der älteren Generation zum Beispiel bei der Ausrüstung von S-Bahn-Haltepunkten mit Fahrstühlen.

Quelle: Henrik Strate Als letzter Referent in der Runde stellte Frank Schmitt seine Vorstellungen und Wünsche bei der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen bei der Planung ihres Umfeldes. Gerade durch die Verwaltungsreform ist dieser Punkt stärker in den Mittelpunkt gerückt und hier gelte es, entsprechende Verfahren zu entwickeln.

In der anschließenden Diskussion wurde vor allem eines deutlich: Die CDU nimmt die Belange der Menschen in Hamburg und Altona nicht ernst. Sei es bei der Verkehrsplanung in Blankenese, bei der Beteiligung im Rahmen der Bauleitplanung oder wenn es um große Projekte wie etwa dem Masterplan Volkspark oder dem Domplatz.

Wenn Sie weiterführendes Interesse an Themen der Stadtentwicklung haben, dann schreiben Sie mir gerne eine E-Mail.

Quelle: Henrik Strate

Thomas Adrian, Henrik Strate, Frank Schmitt (von links)

Quelle: Henrik Strate

Vortrag von Jan Quast, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion

Quelle: Henrik Strate

Thomas Adrian, SPD-Fraktionsvorsitzender in der Bezirksversammlung, sprach über die gesamte Altonaer Politik vom Autobahndeckel bis zu den Konversionsflächen

Quelle: Henrik Strate

Henrik Strate spricht über das Regionale Entwicklungskonzept.

Quelle: Henrik Strate

Frank Schmitt setzt sich für die Belange der Kinder und Jugendlichen ein.

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