02.08.2009
| Derzeit wird in Sülldorf die Zukunft der Schule Lehmkuhlenweg diskutiert, die nach den Beratungen der Regionalen Schulentwicklungskonferenz zu einer Primarschule werden soll.
Dabei ist eine Option ist die Erweiterung der Schule auf der Fläche der 1994
errichteten Wohnanlage am Sieversstücken.
In einer Kleinen Anfrage hat Henrik Strate nun gefragt, welche
Perspektive die Anlage mit 14 skandinavischen Holzhäusern überhaupt hat.
Demnach wurde zuletzt im Jahr 2004 ein Verlängerungsbescheid für die
Nutzungsgenehmigung unbefristet durch das Bezirksamt Altona verlängert.
Die Wohnanlage befindet sich im Geltungsbereich des Baustufenplans
Sülldorf/Iserbrook, der die Fläche als Außengebiet ausweist. Derzeit können
dort bis zu 224 Personen leben.
Unbeantwortet lässt das Bezirksamt die Frage, ob die Fläche für die
Erweiterung der Schule geeignet wäre.
Nachtrag vom 28.06.2009:
Auf eine erneute Nachfrage zu aktuellen Diskussionen im Bezirksamt zur Folgenutzung nach Beendigung des Bedarfes der Wohnanlage
antwortet das Bezirksamt so: "Für den Fall, dass das
Pavillondorf eines Tages nicht mehr benötigt wird bzw.
abgeschrieben ist, greift also das Planungsrecht [...]. Vor
diesem Hintergrund verfolgt das Bezirksamt in langfristiger
Hinsicht das Ziel, die Fläche zu gegebener Zeit wieder in den
landwirtschaftlichen Zusammenhang zu integrieren."
Insbesondere wird darauf hingewiesen, dass die Flächen Teil
einer Landschaftsachse und Teil des Landschaftsschutzgebietes
sind sowie im Baustufenplan Iserbrook/Sülldorf als Außengebiet
festgesetzt sind.
Eine Nutzung der Flächen für die Schule Lehmkuhlenweg scheint
daher schwierig bzw. kurz- und mittelfristig nicht möglich zu
sein.